ANITA STAUD
Anita Staud arbeitet bevorzugt an Orten mit Geschichte, dies kann eine Kaserne/Panzerhalle ebenso sein, wie ein verlassenes Krankenhaus. Dies können Orte in anderen Ländern ebenso sein, wie die unmittelbare Umgebung der Künstlerin. Fundstücke von diesen Orten sind zumeist ‚gebrauchte’ Papiere, wie alte Rechnungen oder Inventarlisten,,, aber es kann auch ehemals brisantes Material gefunden werden, wie z.B. Karteikarten und Abhörberichte ehemaliger DDR-Grenztruppen. All diese Fundstücke werden mit skripturalen Tuschezeichnungen überarbeitet. So entstehen ganze Werkzyklen, die diesen Ort dokumentieren und gleichsam in eine freie künstlerische Ebene transportieren. Diese ‚Zeichen’ finden sich auch auf Anita Stauds freien (ortsunabhängig) entstandenen Bildern wieder, oftmals gleichsam als Ergebnis eines vorangegangenen Arbeitsprozesses der entstandenen Werkzyklen auf Papier.
Künstlerische Ausbildung:
| 1981-85 | Freie Universität Berlin, Germanistik |
| 1986 | University of Arizona/USA, Bachelor of Arts |
| 1987-90 | Hochschule der Künste, Berlin |
| 1991 | Facultad de Bellas Artes, Barcelona |
| 1992-94 | Hochschule der Künste Berlin, Meisterschüler |
Seit 1986 erhielt Sie mehrere Preise und Stipendien und realisierte viele Ausstellungen und Projekte und ist in mehreren Sammlungen vertreten. Sie arbeitet in Ihrem Atelier im Anton-von-Werner Haus in der Potsdamer Str.









