BIRGIT BORGGREBE

In meinem ersten Berufsleben war ich Architektin. Nach Abschluss meines Studiums an der Universität Dortmund habe ich über 18 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Mein Schwerpunkt lag im Entwurf und im Wettbewerbswesen.
Vor 12 Jahren begann ich ein neues Leben in Berlin.
Mit der Entscheidung für die Kunst, - ein Leben in der Malerei könnte man sagen - habe ich den Weg gefunden, einerseits im Gestaltenden, andererseits im Irrealen zu bleiben. Das Irreale versteht sie dabei nicht als abstrakt, denn es sind meine realen Gefühle, die sich in realen Formen auf der Leinwand abzeichnen, die der Betrachter auch nachempfinden kann, wenn er sich darauf einlässt.
In meinen Bildern gibt es keine Zeitschiene, die für uns heute so wichtig erscheint, keine realen Abhängigkeiten.

„Die Bilder Birgit Borggrebes entführen in schwebende Welten. Welten zwischen Raum und Zeit. Sie führen uns in die Sphäre zwischen den Bildern, die wir gelernt haben zu erwarten und den gefühlten, die sich manchmal so gar nicht mit dem decken, was wir Wirklichkeit nennen.“
Zitat Dr. Irina Mohr

Hier kann das Bodenlose neben dem Bodenständigen bestehen bleiben, der Traum neben der Wahrheit, das Reale wird nicht zwangsläufig Endpunkt des Irrealen.

In einem kleinen Artikel für das Kunstmagazin Berlin beschreibe ich dies so:
„Ich, aus der Architektur kommend – dort alles bodenfest -, finde in der Malerei das Bodenlose.“

Auswahl einiger von mir gearbeitete Zyklen:
• Moderne Mythen
• Sphären
• farbe licht tRaum
• Freier Flug
• Ausflug ins Märchenland [Krieg und Frieden]
• Begegnung mit dem Glück